Wie der Mond kam es gegangen von Heinrich Seidel

Nimmer weiss ich, wie's gekommen,
War es doch, als müsst' es sein,
Dass mein Herz du hingenommen
Gar so heimlich schlich es ein.
 
So wie Blumen still erblühen,
Wie im Lenz ergrünt die Au,
Wie nach heissen Tages Glühen
Hold und labend sinkt der Thau.
 
Nicht bestürmt mich wild Verlangen
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Gluthenvoller Sehnsuchtsmacht!
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Wie der Mond kam es gegangen
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In der stillen Sommernacht.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Wie der Mond kam es gegangen“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
62
Entstehungsjahr
1842 - 1906
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Wie der Mond kam es gegangen“ ist Heinrich Seidel. Seidel wurde im Jahr 1842 in Perlin (Mecklenburg-Schwerin) geboren. Im Zeitraum zwischen 1858 und 1906 ist das Gedicht entstanden. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Realismus, Naturalismus oder Moderne zuordnen. Die Richtigkeit der Epochen sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 62 Worte. Heinrich Seidel ist auch der Autor für Gedichte wie „April“, „Die Musik der armen Leute“ und „Der Zug des Todes“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Wie der Mond kam es gegangen“ weitere 216 Gedichte vor.

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