Der Liebsten Namen schrieb ich in Sand von Heinrich Seidel

Der Liebsten Namen schrieb ich in Sand;
Das war am rauschenden Meeresstrand.
Die Wellen, sie kamen mit Gebraus
Und löschten ihn aus.
 
Ich schnitt ihn in den Lindenbaum
Am buschumkränzten Waldessaum.
Da war, als wieder ich kam zur Stell',
Verwachsen er schnell.
 
In den Stein an ragender Felsenwand,
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Da grub ich ihn mit starker Hand.
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Der Fels verwittert im Wetterbraus
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Einst löscht er aus.
 
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Doch auch in's Herz, in's Herze mein
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Schrieb ich den süssen Namen hinein.
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Ihr Wellen und Stürme, nun brauset herbei!
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Mein Herz ist treu!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.3 KB)

Details zum Gedicht „Der Liebsten Namen schrieb ich in Sand“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
88
Entstehungsjahr
1842 - 1906
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Der Liebsten Namen schrieb ich in Sand“ ist Heinrich Seidel. 1842 wurde Seidel in Perlin (Mecklenburg-Schwerin) geboren. Zwischen den Jahren 1858 und 1906 ist das Gedicht entstanden. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Realismus, Naturalismus oder Moderne zu. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das 88 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Weitere Werke des Dichters Heinrich Seidel sind „Arbeit ist das Zauberwort“, „Die schönen Bäume“ und „Meine Puppe kriegst du nicht!“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Der Liebsten Namen schrieb ich in Sand“ weitere 216 Gedichte vor.

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