Du schüttelst die goldnen Locken von Heinrich Seidel

Du schüttelst die goldnen Locken
Vor's holde Angesicht
Dahinter glüht verstohlen
Der blauen Augen Licht.
 
Wie wenn durch Laub und Zweige
Ein Waldsee scheinet klar,
So leuchtet heimlicher Weise
Dein Aug' durch's goldne Haar.
 
Ich aber streiche die Locken
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Aus deinem ros'gen Gesicht
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Da ist's, als wenn aus Wolken
12 
Die liebe Sonne bricht.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Du schüttelst die goldnen Locken“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
53
Entstehungsjahr
1842 - 1906
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Du schüttelst die goldnen Locken“ des Autors Heinrich Seidel. 1842 wurde Seidel in Perlin (Mecklenburg-Schwerin) geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1858 bis 1906 entstanden. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Realismus, Naturalismus oder Moderne zu. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das 53 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Heinrich Seidel ist auch der Autor für Gedichte wie „Der Zug des Todes“, „Der Tod Moltkes“ und „Wälder im Walde“. Zum Autor des Gedichtes „Du schüttelst die goldnen Locken“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 216 Gedichte vor.

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