Die trauernde Mutter von Heinrich Seidel

Um mein holdes Kindchen muss ich klagen:
Engel haben es emporgetragen
Nach des Himmelreiches goldnen Höhn.
 
Selbst ein Engel nun mit goldnen Flügeln,
Weilt es ferne hinter jenen Hügeln,
Wo die ros'gen Morgenwolken gehn!
 
Nimmer grüsst mich seines Auges Glänzen;
Nur sein kleines Grab kann ich bekränzen,
Wo die düstern Trauerweiden stehn.
Arbeitsblatt zum Gedicht
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Details zum Gedicht „Die trauernde Mutter“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
9
Anzahl Wörter
52
Entstehungsjahr
1842 - 1906
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Die trauernde Mutter“ des Autors Heinrich Seidel. Im Jahr 1842 wurde Seidel in Perlin (Mecklenburg-Schwerin) geboren. In der Zeit von 1858 bis 1906 ist das Gedicht entstanden. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Realismus, Naturalismus oder Moderne zugeordnet werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das Gedicht besteht aus 9 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 52 Worte. Weitere Werke des Dichters Heinrich Seidel sind „April“, „Die Musik der armen Leute“ und „Der Zug des Todes“. Zum Autor des Gedichtes „Die trauernde Mutter“ haben wir auf abi-pur.de weitere 216 Gedichte veröffentlicht.

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