Quecksilber von Heinrich Seidel

So zierlich wie Keine
Kann Trudchen alleine
Sich wenden und drehn,
Hübsch ist es zu sehn!
 
Im schwingenden Seile
Da hüpft sie mit Eile,
Mit eins, zwei und drei,
Springt niemals vorbei.
 
Sie tanzt so manierlich,
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Behende und zierlich,
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Und läuft so geschwind
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Einher wie der Wind.
 
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Fast scheint sie zu fliegen,
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Kann Keiner sie kriegen!
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Fast hat man sie schon,
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Husch! ist sie davon.
 
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Ja tanzen und springen,
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Das will ihr gelingen,
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Ach, wenn nur so schwer
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Das Sitzen nicht wär!
 
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Sie hat solche kleine
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Quecksilberne Beine,
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Die halten nicht still,
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Selbst wenn sie es will.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.5 KB)

Details zum Gedicht „Quecksilber“

Anzahl Strophen
6
Anzahl Verse
24
Anzahl Wörter
97
Entstehungsjahr
1842 - 1906
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Heinrich Seidel ist der Autor des Gedichtes „Quecksilber“. Geboren wurde Seidel im Jahr 1842 in Perlin (Mecklenburg-Schwerin). Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1858 und 1906. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Realismus, Naturalismus oder Moderne zu. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das 97 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 24 Versen mit insgesamt 6 Strophen. Der Dichter Heinrich Seidel ist auch der Autor für Gedichte wie „Die schönen Bäume“, „Meine Puppe kriegst du nicht!“ und „Hänschen auf der Jagd“. Zum Autor des Gedichtes „Quecksilber“ haben wir auf abi-pur.de weitere 216 Gedichte veröffentlicht.

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