Der schöne Tag von Heinrich Seidel

War wohl je so schön ein Tag,
Und so hold wohl eine Stunde
Als bei'm Nachtigallenschlag
Dort in jenem Wiesengrunde?
Dort am See,
Wo wie Schnee
Blühte rings die weite Runde.
 
War wohl so von Lieb' durchglüht
Je der Nachtigallen Schlagen?
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Haben je so reich geblüht
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Blumen sonst in Frühlingstagen?
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Nein, o nein!
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Das kann nicht sein!
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Das hat nie sich zugetragen.
 
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O du holde Nachtigall,
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Dir verdank ich neues Leben!
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Denn berauscht von deinem Schall,
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Ward sie mein mit sanftem Beben.
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Still beglückt
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Und entzückt
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Hat sie mir ihr Herz gegeben.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.3 KB)

Details zum Gedicht „Der schöne Tag“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
21
Anzahl Wörter
92
Entstehungsjahr
1842 - 1906
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Heinrich Seidel ist der Autor des Gedichtes „Der schöne Tag“. Geboren wurde Seidel im Jahr 1842 in Perlin (Mecklenburg-Schwerin). Das Gedicht ist in der Zeit von 1858 bis 1906 entstanden. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Realismus, Naturalismus oder Moderne zuordnen. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das Gedicht besteht aus 21 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 92 Worte. Heinrich Seidel ist auch der Autor für Gedichte wie „April“, „Die Musik der armen Leute“ und „Der Zug des Todes“. Zum Autor des Gedichtes „Der schöne Tag“ haben wir auf abi-pur.de weitere 216 Gedichte veröffentlicht.

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