Herbstlied von Friedrich Rückert

Herz, nun so alt und noch immer nicht klug,
Hoffst du von Tagen zu Tagen,
Was dir der blühende Frühling nicht trug,
Werde der Herbst dir noch tragen!
 
Läßt doch der spielende Wind nicht vom Strauch,
Immer zu schmeicheln, zu kosen.
Rosen entfaltet am Morgen sein Hauch,
Abends verstreut er die Rosen.
 
Läßt doch der spielende Wind nicht vom Strauch,
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Bis er ihn völlig gelichtet.
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Alles, o Herz, ist ein Wind und ein Hauch,
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Was wir geliebt und gedichtet.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Herbstlied“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
79
Entstehungsjahr
1788 - 1866
Epoche
Klassik,
Romantik,
Biedermeier

Gedicht-Analyse

Friedrich Rückert ist der Autor des Gedichtes „Herbstlied“. Geboren wurde Rückert im Jahr 1788 in Schweinfurt. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1804 und 1866. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text den Epochen Klassik, Romantik, Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz oder Realismus zugeordnet werden. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das 79 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Die Gedichte „Des fremden Kindes heiliger Christ“, „Herbstblumen“ und „Kleines Frauenlob“ sind weitere Werke des Autors Friedrich Rückert. Zum Autor des Gedichtes „Herbstlied“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 102 Gedichte vor.

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