Baaker-Mulde von Heinrich Kämpchen

Baaker-Mulde, Unglückszeche,
Wiederum bist du entboten
Neu, nun schon zum dritten Male,
Auf die Klage deiner Toten. –
 
Immer neu und immer wieder
Wütet es in deinen Gängen,
Um die Knappen zu vernichten,
Um ihr Leben zu bedrängen. –
 
Immerdar und immer wieder,
10 
Wenn die Sterbeglocken hallen,
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Klagen sie um neue Opfer,
12 
Die in deinem Schacht gefallen. –
 
13 
Baaker-Mulde, Unglückszeche,
14 
Wohin soll’s mit dir noch kommen? –
15 
Unsre Mütter, unsre Frauen,
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Macht dein Name schon beklommen. –
 
17 
Soll der Tod in dir noch länger
18 
Fort und fort nach Beute schnappen? –
19 
Baaker-Mulde, Baaker-Mulde,
20 
Schütze endlich deine Knappen. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.3 KB)

Details zum Gedicht „Baaker-Mulde“

Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
20
Anzahl Wörter
92
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Baaker-Mulde“ ist Heinrich Kämpchen. 1847 wurde Kämpchen in Altendorf an der Ruhr geboren. Im Jahr 1909 ist das Gedicht entstanden. Bochum ist der Erscheinungsort des Textes. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das 92 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 20 Versen mit insgesamt 5 Strophen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Heinrich Kämpchen sind „Abend am Rhein“, „Abendläuten“ und „Altendorf“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Baaker-Mulde“ weitere 165 Gedichte vor.

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