Die Stempe kommt von August Kopisch

Der Hunger macht die Kinder krank:
Eßt! wer hat nicht genommen?
Fegt aus die Schüssel rein und blank,
Sonst wird die Stempe kommen!
Und wen sie wird treten,
Dem nützt kein Beten;
Kein Beten, kein Bitten
Wird von ihr gelitten.
Sie tritt und tritt und tritt ihn platt
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Und macht ihn wie ein Kartenblatt,
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Und patschet ihn zu Apfelmuß
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Mit ihrem breiten Schwanenfuß.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Die Stempe kommt“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
63
Entstehungsjahr
1799 - 1853
Epoche
Klassik,
Romantik,
Biedermeier

Gedicht-Analyse

August Kopisch ist der Autor des Gedichtes „Die Stempe kommt“. 1799 wurde Kopisch in Breslau geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1815 bis 1853 entstanden. Aufgrund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text den Epochen Klassik, Romantik, Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz oder Realismus zugeordnet werden. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche prüfe bitte die Richtigkeit der Zuordnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 63 Worte. Die Gedichte „Historie von Noah“, „Das Regenwetter“ und „Hexenbewirtung“ sind weitere Werke des Autors August Kopisch. Zum Autor des Gedichtes „Die Stempe kommt“ haben wir auf abi-pur.de keine weiteren Gedichte veröffentlicht.

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