Jetzund kömmt die Nacht herbei von Martin Opitz

Jeztund kömmt die Nacht herbei,
Vieh und Menschen werden frei,
Die gewünschte Ruh geht an,
Meine Sorge kömmt heran.
 
Schöne glänzt der Mondenschein
Und die gülden Sternelein;
Froh ist alles weit und breit,
Ich nur bin in Traurigkeit.
 
Zweene mangeln uberall
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An der schönen Sternen Zahl;
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Diese Sterne, die ich mein,
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Ist der Liebsten Augenschein.
 
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Nach dem Monden frag ich nicht,
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Tunkel ist der Sternen Licht,
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Weil sich von mir weggewendt
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Asteris, mein Firmament.
 
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Wann sich aber neigt zu mir
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Dieser meine Sonnen Zier,
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Acht ich es das Beste sein,
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Daß kein Stern noch Monde schein.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.5 KB)

Details zum Gedicht „Jetzund kömmt die Nacht herbei“

Autor
Martin Opitz
Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
20
Anzahl Wörter
96
Entstehungsjahr
1597 - 1639
Epoche
Barock

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Jetzund kömmt die Nacht herbei“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Martin Opitz. Geboren wurde Opitz im Jahr 1597 in Bunzlau. Im Zeitraum zwischen 1613 und 1639 ist das Gedicht entstanden. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Barock zugeordnet werden. Bei Opitz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 96 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 20 Versen mit insgesamt 5 Strophen. Martin Opitz ist auch der Autor für Gedichte wie „Ach Liebste lass uns eilen“. Zum Autor des Gedichtes „Jetzund kömmt die Nacht herbei“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de keine weiteren Gedichte vor.

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