Autodafé von Frank Wedekind

Du ketzerische Liederbrut,
Ihr Schelme, ihr perfiden Schwätzer,
Aufwiegler ihr für Fleisch und Blut,
Ihr losen, liederlichen Ketzer,
 
Habt acht, euch droht ein Glaubensakt:
Schon steht der Holzstoß hoch geschichtet;
Erbarmungslos hinaufgepackt
Wird, was ich frechen Sinns gedichtet.
 
Empor zum klaren Ätherraum
10 
Hebt sich das Flammenspiel des Brandes:
11 
Ein Totenopfer wüstem Traum,
12 
Die Siegesfackel des Verstandes!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Autodafé“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
56
Entstehungsjahr
1905
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Autodafé“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Frank Wedekind. Wedekind wurde im Jahr 1864 in Hannover geboren. 1905 ist das Gedicht entstanden. München ist der Erscheinungsort des Textes. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Wedekind ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 56 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Der Dichter Frank Wedekind ist auch der Autor für Gedichte wie „An Elka“, „An Francisca de Warens“ und „An Madame de Warens“. Zum Autor des Gedichtes „Autodafé“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 114 Gedichte vor.

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