Liebesglück von Emanuel Geibel

O wie so leicht in seligen Genüssen
Sich mir die Stunden jetzt dahin bewegen!
Ins Auge schau ' ich dir, bist du zugegen,
Und von dir träum' ich, wenn wir scheiden müssen.
 
Oft zügeln wir die Sehnsucht mit Entschlüssen,
Doch will sich stets ein neu Verlangen regen,
Und wenn wir kaum verständ'ger Rede pflegen,
Zerschmilzt sie wieder uns und wird zu Küssen.
 
Der erste weckt Begier nach tausend neuen,
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Es folgt auf Liebeszeichen, Liebeszeichen,
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Und jedes scheint uns höher zu erfreuen.
 
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Nun erst begreif' ich ganz den Lenz, den reichen,
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Wenn er nicht endet, Rosen auszustreuen,
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Die alle schön sind und sich alle gleichen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Liebesglück“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
104
Entstehungsjahr
1815 - 1884
Epoche
Klassik,
Romantik,
Biedermeier

Gedicht-Analyse

Emanuel Geibel ist der Autor des Gedichtes „Liebesglück“. Im Jahr 1815 wurde Geibel in Lübeck geboren. In der Zeit von 1831 bis 1884 ist das Gedicht entstanden. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Klassik, Romantik, Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz, Realismus oder Naturalismus zuordnen. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das 104 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 14 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Emanuel Geibel sind „An Georg Herwegh“, „Mittagszauber“ und „Hoffnung“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Liebesglück“ weitere 63 Gedichte vor.

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