Verzagtheit von Carl Busse

Mir ist das Herz der Welt erschlossen,
Doch keinem rätselt sie wie mir.
Ich hab' millionenfach Genossen
Und bin verlass'ner als das Tier.
 
Ich bin ein Frager und Gefragter,
Ich spiel' den Diener, spiel' den Herrn
Ich bin so oft ein tief Verzagter
Und gläubig doch im tiefsten Kern.
 
Ich bin Gerichteter und Richter,
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Ich weiß nicht, wer ich alles bin,
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Ein Kind, ein Greis, ein Narr, ein Dichter
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Wer hat mich lieb? Wer nimmt mich hin?
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Verzagtheit“

Autor
Carl Busse
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
77
Entstehungsjahr
1872 - 1918
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Verzagtheit“ von Carl Busse. 1872 wurde Busse in Gummersbach geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1888 und 1918. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Realismus, Naturalismus, Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zuordnen. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das vorliegende Gedicht umfasst 77 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Weitere Werke des Dichters Carl Busse sind „Deutsche Weihnacht 1914“, „Der Sternseher“ und „Meeresleuchten“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Verzagtheit“ weitere 24 Gedichte vor.

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