An mein Kind von Carl Busse

Wie bin ich ewig von der Fülle
Der eignen Brust nun schwer bedrängt,
Seit sich mir jeder Wunsch und Wille
Nur noch an deine Zukunft hängt!
 
O sich verlieren, sich vollenden,
Nur noch ein sel'ges Opfer sein!
Nichts als die Sehnsucht zu verschwenden
Und hinzugeben ist noch mein!
 
Was liegt an mir und meinem Pfade,
10 
Wenn Gott den deinen heller macht!
11 
Mir das Gericht, und dir die Gnade,
12 
Dir Sonne - Sonne, mir die Nacht!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „An mein Kind“

Autor
Carl Busse
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
75
Entstehungsjahr
1872 - 1918
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „An mein Kind“ von Carl Busse. Busse wurde im Jahr 1872 in Gummersbach geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1888 und 1918. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Realismus, Naturalismus, Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das 75 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Die Gedichte „Deutsche Weihnacht 1914“, „Der Sternseher“ und „Meeresleuchten“ sind weitere Werke des Autors Carl Busse. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „An mein Kind“ weitere 24 Gedichte vor.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Weitere Gedichte des Autors Carl Busse (Infos zum Autor)

Zum Autor Carl Busse sind auf abi-pur.de 24 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.