Der Sternseher von Carl Busse

Die Jahre gehn vorüber,
Auch ich geh bald zur Ruh,
Da schau ich immer lieber
Dem Lauf der Sterne zu.
 
Ich kann mich oft noch freuen
Recht wie ein großes Kind,
Wenn abends die Getreuen
Auf ihren Wegen sind.
 
Mich dünkt, sie stehn so stille,
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Sie schaun und ruhn zumeist.
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Da doch ein ewger Wille
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Sie zur Vollendung reißt.
 
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So staun ich wohl in Fernen
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Und sinn und blick empor.
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Da spricht mir aus den Sternen
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Mein Herz ein Gleichnis vor:
 
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Du füllst den Tag mit Hasten,
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Und bleibt doch leeres Spiel.
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Hier glaubst du still zu rasten
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Und näherst dich dem Ziel.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.3 KB)

Details zum Gedicht „Der Sternseher“

Autor
Carl Busse
Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
20
Anzahl Wörter
103
Entstehungsjahr
1872 - 1918
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Der Sternseher“ ist Carl Busse. Im Jahr 1872 wurde Busse in Gummersbach geboren. In der Zeit von 1888 bis 1918 ist das Gedicht entstanden. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Realismus, Naturalismus, Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zugeordnet werden. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das Gedicht besteht aus 20 Versen mit insgesamt 5 Strophen und umfasst dabei 103 Worte. Weitere Werke des Dichters Carl Busse sind „Meergesicht“, „An mein Kind“ und „Lieber Name“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Der Sternseher“ weitere 24 Gedichte vor.

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