Heidebild von Carl Busse

Ein ferner Hauch geht durch die Luft
Von umgebrochnen Ackerkrumen,
Es stehn in Glanz und Abendduft
In Rot und Gelb die Heideblumen.
 
Flugmüde aus den Höhlen zieht
Zu Rast und Ruh ein Sommerfalter,
Im Röhricht singt als letztes Lied
Ein Vogel seinen Abendpsalter.
 
Das klingt und raschelt, girrt und zirpt,
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Das ist ein weiches Schlummertönen,
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Indes im West der Tag erstirbt
12 
In warmen, goldnen Farbentönen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Heidebild“

Autor
Carl Busse
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
65
Entstehungsjahr
1872 - 1918
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Heidebild“ von Carl Busse. Busse wurde im Jahr 1872 in Gummersbach geboren. In der Zeit von 1888 bis 1918 ist das Gedicht entstanden. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Realismus, Naturalismus, Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zugeordnet werden. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 65 Worte. Carl Busse ist auch der Autor für Gedichte wie „Heilige Not“, „Meergesicht“ und „An mein Kind“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Heidebild“ weitere 24 Gedichte vor.

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