Sommerruhe von Carl Busse

Nun lagert über Blatt und Kraut
Die tiefe Ruh von Sommertagen;
Ein Glockenton, ein Lerchenlaut
Wird durch das ganze Thal getragen.
 
Im sonnenhellen Grund erweckt
Dein Schritt allein ein weiches Murren,
Zuweilen nur mag aufgeschreckt
Den Rain entlang ein Rebhuhn surren.
 
Die weite Welt in lauter Licht,
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Die Luft so voll von Schmetterlingen,
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Und über jeden Zaun fast bricht
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Ein Busch erblühender Syringen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Sommerruhe“

Autor
Carl Busse
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
63
Entstehungsjahr
1872 - 1918
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Carl Busse ist der Autor des Gedichtes „Sommerruhe“. Der Autor Carl Busse wurde 1872 in Gummersbach geboren. Im Zeitraum zwischen 1888 und 1918 ist das Gedicht entstanden. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Realismus, Naturalismus, Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zuordnen. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 63 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Carl Busse sind „Heidebild“, „Deutsche Weihnacht 1914“ und „Der Sternseher“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Sommerruhe“ weitere 24 Gedichte vor.

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