Im Sommer von Ferdinand Ernst Albert Avenarius

O weiche Luft voll Blumenduft,
O Vogelsang der Auen,
Wie sehnt' ich bang mich Monde lang,
Zu lauschen und zu schauen!
Nun lacht die Erde um mich her
Im Sommersonnenscheine
Der kleine Finke schlägt nicht mehr,
Die Primel verblühte am Raine!
 
Die Rosen blühn aus vollstem Grün,
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Mit lichtem Tau begossen,
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Die Sommerpracht ist aufgewacht,
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Die Knospenwelt erschlossen;
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Was scheint die Flur nur heut so leer?
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Ich wandle still alleine
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Der kleine Finke schlägt nicht mehr,
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Die Primel verblühte am Raine.

Details zum Gedicht „Im Sommer“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
81
Entstehungsjahr
1856 - 1923
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Im Sommer“ ist Ferdinand Ernst Albert Avenarius. 1856 wurde Avenarius in Berlin geboren. In der Zeit von 1872 bis 1923 ist das Gedicht entstanden. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Realismus, Naturalismus, Moderne, Expressionismus, Avantgarde / Dadaismus oder Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit zugeordnet werden. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das vorliegende Gedicht umfasst 81 Wörter. Es baut sich aus 2 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Weitere Werke des Dichters Ferdinand Ernst Albert Avenarius sind „Vogelmette“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Im Sommer“ keine weiteren Gedichte vor.

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