Abschied von Frank Wedekind

Die Sinnlichkeit gibt mir Abschiedsfest;
Das sind kuriose Gestalten,
In Binden gewickelt, in Schienen gepreßt,
Und kaum mehr festzuhalten.
 
Die strahlende Nacktheit such’ ich so bang,
Es fehlt ihr wohl an Vertrauen.
Ich hab’ sie bei gellendem Becherklang
Zu häufig zusammen gehauen.
 
Und ist erst das Seelenleben entweibt,
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Dann sind sämtliche Lampen erloschen.
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Für das, was für mich dann noch übrig bleibt,
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Dafür gebe ich nicht einen Groschen.

Details zum Gedicht „Abschied“

Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
12
Anzahl Wörter
68
Entstehungsjahr
1905
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Frank Wedekind ist der Autor des Gedichtes „Abschied“. Der Autor Frank Wedekind wurde 1864 in Hannover geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1905 entstanden. Der Erscheinungsort ist München. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Moderne kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Wedekind ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 68 Wörter. Es baut sich aus 3 Versen auf und besteht aus 12 Zeilen. Frank Wedekind ist auch der Autor für Gedichte wie „An Berta Maria, Typus Gräfin Potocka“, „An Bruno“ und „An Elka“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „Abschied“ weitere 114 Gedichte vor.

Weitere Gedichte des Autoren Frank Wedekind (Infos zum Autor)

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