Zur Wüste grimmig ausgebrannt von Georg Friedrich Daumer

Zur Wüste grimmig ausgebrannt
Von heißer Buße Sonnenstich,
War meines Seins verlorne Flur;
Da stäubet’ ich, da wirbelt’ ich,
Ein aufgewühlter Wüstensand,
Hoch in die Luft getragen
Vom Winde, zum Azur.
Gott sei gelobt! Er hat mir
Die mörderische Gluth gedämpft,
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Mir einen Regen herabgesandt,
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Mich mild zurückgeschlagen
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Zu meinem alten Ruhestand,
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Hat mich gemacht zu fröhlichem,
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Frisch aufgeblühtem Land.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Zur Wüste grimmig ausgebrannt“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
60
Entstehungsjahr
1846
Epoche
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Zur Wüste grimmig ausgebrannt“ des Autors Georg Friedrich Daumer. Der Autor Georg Friedrich Daumer wurde 1800 in Nürnberg geboren. Im Jahr 1846 ist das Gedicht entstanden. Erschienen ist der Text in Hamburg. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Biedermeier oder Junges Deutschland & Vormärz zuordnen. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das vorliegende Gedicht umfasst 60 Wörter. Es baut sich aus nur einer Strophe auf und besteht aus 14 Versen. Der Dichter Georg Friedrich Daumer ist auch der Autor für Gedichte wie „Es ist ein Stern vom erhabenen Himmel gefallen“, „Es kam ein Hauch von oben“ und „Immerhin, so viel sie mag“. Zum Autor des Gedichtes „Zur Wüste grimmig ausgebrannt“ haben wir auf abi-pur.de weitere 20 Gedichte veröffentlicht.

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