Aufblick von Richard Dehmel

Ueber unsre Liebe hängt
eine tiefe Trauerweide.
Nacht und Schatten um uns beide;
unsre Stirnen sind gesenkt.
 
Wortlos sitzen wir im Dunkeln;
einstmals rauschte hier ein Strom,
einstmals sahn wir Sterne funkeln …
 
Ist denn Alles tot und trübe? –
Horch: ein ferner Mund! vom Dom!
 
10 
Glockenchöre … Nacht … und Liebe …

Details zum Gedicht „Aufblick“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
10
Anzahl Wörter
48
Entstehungsjahr
1893
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Aufblick“ stammt aus der Feder des Autoren bzw. Lyrikers Richard Dehmel. Geboren wurde Dehmel im Jahr 1863 in Wendisch-Hermsdorf, Mark Brandenburg. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1893. München ist der Erscheinungsort des Textes. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Moderne kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Bei dem Schriftsteller Dehmel handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 48 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 10 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Der Dichter Richard Dehmel ist auch der Autor für Gedichte wie „Auf der Reise“, „Ballade vom Volk“ und „Bann“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „Aufblick“ weitere 490 Gedichte vor.

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