Zur Beichte von Richard Dehmel

Ich war der Herr der Welt vor dir,
im Traum;
wie eine Sonne warst du mir,
im Traum.
Ich schmückte dich mit allen guten
Glücksehnsuchtsgluten
in diesem Traum,
und hieß dich leuchten, ließ dich schweben.
Und habe mich in den Staub gebogen
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vor dir, im Traum,
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und dich belogen und betrogen
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im Staub, im Traum –
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komm, laß uns leben!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Zur Beichte“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
13
Anzahl Wörter
59
Entstehungsjahr
1893
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Zur Beichte“ des Autors Richard Dehmel. 1863 wurde Dehmel in Wendisch-Hermsdorf, Mark Brandenburg geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1893 entstanden. Der Erscheinungsort ist München. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Moderne zuordnen. Der Schriftsteller Dehmel ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 59 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 13 Versen mit nur einer Strophe. Weitere Werke des Dichters Richard Dehmel sind „Bastard“, „Bitte“ und „Büßende Liebe“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Zur Beichte“ weitere 490 Gedichte vor.

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