Wünsche von Klabund

Wenn du des Nachts die große Stadt durchstreifst,
Und deine Wünsche in den Ampeln hängen,
Versuche, daß den Willen du begreifst,
Aus dem sie ins erhaben Dunkle drängen.
Sie flüchten früh vor ihrer Blondheit Glanz,
Aus der sie gerne Mörderstricke flöchten.
Ihr Dasein ist auf Strahlenschuhn ein Tanz –
Sie bringen Leben, wo sie sterben möchten.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.5 KB)

Details zum Gedicht „Wünsche“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
55
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Wünsche“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Klabund. 1890 wurde Klabund in Crossen an der Oder geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1913. Berlin ist der Erscheinungsort des Textes. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text den Epochen Moderne oder Expressionismus zugeordnet werden. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das Gedicht besteht aus 8 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 55 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Klabund sind „Bauz“, „Berliner Ballade“ und „Berliner Mittelstandsbegräbnis“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Wünsche“ weitere 139 Gedichte vor.

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