Wort-Kunst von Christian Morgenstern

Palma Kunkel spricht auch. O gewiß.
Freilich nicht wie Volk der Finsternis.
 
Nicht von Worten kollernd wie ein Bronnen,
niemals nachwärts-, immer vorbesonnen.
 
Völlig fremd den hilflos vielen Schällen,
fragt sie nur in wirklich großen Fällen.
 
Fragt den Zwergen niemals, nur den Riesen,
und auch nicht, wie es ihm gehe, diesen.
 
Nicht vom Wetter spricht sie, nicht vom Schneider,
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höchstens von den Grundproblemen beider.
 
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Und so bleibt sie jung und unverbraucht,
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weil ihr Odem nicht wie Dunst verraucht.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Wort-Kunst“

Anzahl Strophen
6
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
78
Entstehungsjahr
1906
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Christian Morgenstern ist der Autor des Gedichtes „Wort-Kunst“. Der Autor Christian Morgenstern wurde 1871 in München geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1906 entstanden. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Moderne zuordnen. Bei dem Schriftsteller Morgenstern handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 6 Strophen und umfasst dabei 78 Worte. Christian Morgenstern ist auch der Autor für Gedichte wie „Das Auge der Maus“, „Das Böhmische Dorf“ und „Das Fest des Wüstlings“. Zum Autor des Gedichtes „Wort-Kunst“ haben wir auf abi-pur.de weitere 189 Gedichte veröffentlicht.

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