Winterdämmerung von Georg Trakl

Schwarze Himmel von Metall.
Kreuz in roten Stürmen wehen
Abends hungertolle Krähen
Über Parken gram und fahl.
 
Im Gewölk erfriert ein Strahl;
Und vor Satans Flüchen drehen
Jene sich im Kreis und gehen
Nieder siebenfach an Zahl.
 
In Verfaultem süß und schal
10 
Lautlos ihre Schnäbel mähen.
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Häuser dräu’n aus stummen Nähen;
12 
Helle im Theatersaal.
 
13 
Kirchen, Brücken und Spital
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Grauenvoll im Zwielicht stehen.
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Blutbefleckte Linnen blähen
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Segel sich auf dem Kanal
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Winterdämmerung“

Autor
Georg Trakl
Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
71
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Georg Trakl ist der Autor des Gedichtes „Winterdämmerung“. Im Jahr 1887 wurde Trakl in Salzburg geboren. Im Jahr 1913 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Leipzig. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Expressionismus zuordnen. Trakl ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 71 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Georg Trakl sind „Die Raben“, „Die Ratten“ und „Die junge Magd“. Zum Autor des Gedichtes „Winterdämmerung“ haben wir auf abi-pur.de weitere 60 Gedichte veröffentlicht.

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