Sonett XLIII. von William Shakespeare

Im tiefsten Schlafe seh’ am besten ich,
Denn Tags begegn’ ich nur gemeinen Dingen;
Im Traume schauen meine Augen dich,
Die dunkelhell hell in das Dunkle bringen;
Du, dessen Schatten Schatten leuchten macht,
Wie würde nur dein Schatten uns entzücken
Am hellen Tag mit deiner hell’ren Pracht,
Da blinde Augen so dein Bild erblicken!
Wie glücklich würden meine Augen sein,
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Wenn sie dich sähen bei lebend’gem Tag,
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Da schon in todter Nacht dein schwacher Schein
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So blindem Aug’ im Schlaf erscheinen mag!
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Bis ich dich sehe, ist der Tag mir Nacht,
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Und schöner Tag die Nacht, die dich gebracht.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Sonett XLIII.“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
101
Entstehungsjahr
nach 1580
Epoche
Humanismus, Renaissance & Reformation

Gedicht-Analyse

William Shakespeare ist der Autor des Gedichtes „Sonett XLIII.“. 1564 wurde Shakespeare in Stratford-upon-Avon geboren. Im Zeitraum zwischen 1580 und 1616 ist das Gedicht entstanden. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Humanismus, Renaissance & Reformation zugeordnet werden. Shakespeare ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 101 Wörter. Es baut sich aus nur einer Strophe auf und besteht aus 14 Versen. Weitere Werke des Dichters William Shakespeare sind „Einer Liebenden Klage“, „Sonett C.“ und „Sonett CI.“. Zum Autor des Gedichtes „Sonett XLIII.“ haben wir auf abi-pur.de weitere 159 Gedichte veröffentlicht.

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