Sonett CXLIII. von William Shakespeare

Wie eine Hausfrau sorglich eilt, zu fangen
Ein Federvieh, das fort ihr ist gerannt,
Ihr Kind hinsetzt, um hurtig zu erlangen
Das Wesen, das ihr Eigenthum genannt,
Während ihr ungehütet Knäblein schreit,
Daß bei ihm bleibe sie, die voller Sorgen,
Der Flüchtling könnte leicht wohl flieh’n zu weit,
Ihr Kind verläßt, das gänzlich ungeborgen;
So rennst du dem nach, was entflohen dir,
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Und ich, dein Knäblein, weine hinterdrein;
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Doch hast du es erreicht, dann komm’ zu mir,
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Mit Mutterherzen, küsse mich, sei mein.
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So bitt’ ich, daß zu Theil dir werd’ dein Will,
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Kehrst du zurück, und machst mein Jammern still.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Sonett CXLIII.“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
102
Entstehungsjahr
nach 1580
Epoche
Humanismus, Renaissance & Reformation

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Sonett CXLIII.“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers William Shakespeare. Geboren wurde Shakespeare im Jahr 1564 in Stratford-upon-Avon. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1580 und 1616. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Humanismus, Renaissance & Reformation zuordnen. Bei dem Schriftsteller Shakespeare handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 102 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 14 Versen mit nur einer Strophe. Der Dichter William Shakespeare ist auch der Autor für Gedichte wie „Sonett CIV.“, „Sonett CIX.“ und „Sonett CL.“. Zum Autor des Gedichtes „Sonett CXLIII.“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 159 Gedichte vor.

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