Sonett CLIII. von William Shakespeare

Cupido einst den Brand zur Seite schlief;
Dianens Mädchen fand ihn glücklich dort,
Und tauchte seine Liebesfackel tief
In einen kühlen Quell an jenem Ort.
Sogleich durchzieht die heil’ge Liebesgluth
Mit heißen Flammen ihn auf ew’ge Zeit,
Als heißes Bad er jetzt noch Wunder thut,
Und seinen Schutz elender Siechheit weiht.
Doch an des Liebchens Augen neu entzündet,
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Berührt im Spiel des Knaben Brand mein Herz,
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Ich kränkle drauf, und, wo man Hülfe findet,
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Eil’ ich zum Bad, ein Gast voll Liebesschmerz.
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Doch ach! umsonst, nur das Bad kann mir taugen,
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Wo Amor neue Gluth fand, Liebchens Augen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Sonett CLIII.“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
100
Entstehungsjahr
nach 1580
Epoche
Humanismus, Renaissance & Reformation

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Sonett CLIII.“ des Autors William Shakespeare. 1564 wurde Shakespeare in Stratford-upon-Avon geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1580 bis 1616 entstanden. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Humanismus, Renaissance & Reformation zugeordnet werden. Shakespeare ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 100 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 14 Versen mit nur einer Strophe. Weitere bekannte Gedichte des Autors William Shakespeare sind „Sonett CI.“, „Sonett CII.“ und „Sonett CIII.“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Sonett CLIII.“ weitere 159 Gedichte vor.

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