Wie’s kommen kann von Heinrich Kämpchen

Im Reich des Zaren brütet
Es dumpf und unheilschwer,
Vor unsern Blicken schreitet
Die Nemesis einher. –
 
Und wenn es jetzt verworren
Und unklar noch sich ballt,
Schon reckt sich aus dem Nebel
Die dräuende Gestalt. –
 
Wer weiß, ob nicht die Duma,
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Als russischer Konvent,
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Dereinst den Wirrsalknoten
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Mit scharfem Hiebe trennt. –
 
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Ob sie nicht, die geschaffen
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Zum bloßen Mummenschanz,
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Einst geigt den Volksverächtern
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Das Spiel zum letzten Tanz. –
 
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Und kommt es so, dann tragen
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Sie selber nur die Schuld –
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Zu Ende geht am Ende
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Auch russische Geduld. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.4 KB)

Details zum Gedicht „Wie’s kommen kann“

Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
20
Anzahl Wörter
87
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Wie’s kommen kann“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Heinrich Kämpchen. Kämpchen wurde im Jahr 1847 in Altendorf an der Ruhr geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1909 entstanden. Erschienen ist der Text in Bochum. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das vorliegende Gedicht umfasst 87 Wörter. Es baut sich aus 5 Strophen auf und besteht aus 20 Versen. Weitere Werke des Dichters Heinrich Kämpchen sind „Am Weinfelder Maar“, „Am goldenen Sonntag“ und „An Annette von Droste-Hülshoff“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Wie’s kommen kann“ weitere 165 Gedichte vor.

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