Wie ich dichte von Heinrich Kämpchen

Indess’ mein Arm die Keilhau schwingt,
Sinnt Kopf und Herz auf schöne Lieder,
Und wie die Arbeit sich verringt,
So mehren sich der Verse Glieder.
 
Und wird zu lang der Reime Zahl,
Daß ich den Text nicht kann behalten,
So macht auch dies mir keine Qual,
Ich lasse dann den Bleistift walten.
 
Ein Stückchen hab’ ich stets bei mir,
10 
Dazu ein Stück der Butterdüte,
11 
So ist zur Hand auch das Papier
12 
Und meine Dichterei in Blüte.
 
13 
So hab’ ich manches Lied gemacht,
14 
Indess’ die Keilhau ich geschwungen,
15 
In Dunst und Qualm, im tiefen Schacht,
16 
Was ihr am Tage froh gesungen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Wie ich dichte“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
100
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Wie ich dichte“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Heinrich Kämpchen. 1847 wurde Kämpchen in Altendorf an der Ruhr geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1909 entstanden. Erschienen ist der Text in Bochum. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Moderne zuordnen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 100 Worte. Der Dichter Heinrich Kämpchen ist auch der Autor für Gedichte wie „Am Weinfelder Maar“, „Am goldenen Sonntag“ und „An Annette von Droste-Hülshoff“. Zum Autor des Gedichtes „Wie ich dichte“ haben wir auf abi-pur.de weitere 165 Gedichte veröffentlicht.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Weitere Gedichte des Autors Heinrich Kämpchen (Infos zum Autor)

Zum Autor Heinrich Kämpchen sind auf abi-pur.de 165 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.