Wie der Mond sich leuchtend dränget von Heinrich Heine

Wie der Mond sich leuchtend dränget
Durch den dunkeln Wolkenflor,
Also taucht aus dunkeln Zeiten
Mir ein lichtes Bild hervor.
 
Saßen all auf dem Verdecke,
Fuhren stolz hinab den Rhein,
Und die sommergrünen Ufer
Glühn im Abendsonnenschein.
 
Sinnend saß ich zu den Füßen
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Einer Dame, schön und hold;
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In ihr liebes, bleiches Antlitz
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Spielt’ das rothe Sonnengold.
 
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Lauten klangen, Buben sangen,
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Wunderbare Fröhlichkeit!
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Und der Himmel wurde blauer,
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Und die Seele wurde weit.
 
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Mährchenhaft vorüberzogen
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Berg und Burgen, Wald und Au’;
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Und das Alles sah ich glänzen
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In dem Aug’ der schönen Frau.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.6 KB)

Details zum Gedicht „Wie der Mond sich leuchtend dränget“

Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
20
Anzahl Wörter
93
Entstehungsjahr
1823–1824
Epoche
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Heinrich Heine ist der Autor des Gedichtes „Wie der Mond sich leuchtend dränget“. Im Jahr 1797 wurde Heine in Düsseldorf geboren. 1824 ist das Gedicht entstanden. Erschienen ist der Text in Hamburg. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Junges Deutschland & Vormärz zuordnen. Der Schriftsteller Heine ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 93 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 20 Versen mit insgesamt 5 Strophen. Die Gedichte „Almansor“, „Als ich, auf der Reise, zufällig“ und „Alte Rose“ sind weitere Werke des Autors Heinrich Heine. Zum Autor des Gedichtes „Wie der Mond sich leuchtend dränget“ haben wir auf abi-pur.de weitere 529 Gedichte veröffentlicht.

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