Werbung von Otfried Krzyzanowski

Durch Hoffen und durch Warten wird
Der Sinn gemein.
Du Holde! Frag nicht lang!
Will dich befrein.
 
Auf junge Blüten fällt
Nacht: nicht so wunderbar,
Wie gegen deinen Hals
Dämmert dein Haar.
 
Dein Auge fragt: Mein Wort
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Klang fremd: es klang doch rein.
11 
Oh, ich will ewig fremd
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Deinem Bangen sein.
 
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Das Müssen und das Leiden schenkt
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Kein Abend so klar.
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Demütig reicht die Freude
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Den Becher dar.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Werbung“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
68
Entstehungsjahr
nach 1902
Epoche
Moderne,
Expressionismus,
Avantgarde / Dadaismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Werbung“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Otfried Krzyzanowski. Geboren wurde Krzyzanowski im Jahr 1886 in Starnberg. Das Gedicht ist in der Zeit von 1902 bis 1918 entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Leipzig. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 68 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Otfried Krzyzanowski sind „Abschied“, „Aristogeiton“ und „Ästhetik des Kriegs“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Werbung“ weitere 37 Gedichte vor.

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