Wendla von Frank Wedekind

Sieh die taufrische Maid,
Erst eben erblüht;
Durch ihr knappkurzes Kleid
Der Morgenwind zieht.
 
Wie schreitet sie rüstig,
Jubiliert und frohlockt,
Und ahnt nicht, wer listig
Unterm Taxusbusch hockt.
 
Der allerfrechste Weidmann
10 
Im ganzen Revier,
11 
Er tut ihr ein Leid an
12 
In frevler Jagdbegier.
 
13 
In einem langen Kleide
14 
Geht sie nun bald einher,
15 
Sinnt vergangener Zeiten
16 
Und jubelt nicht mehr.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Wendla“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
60
Entstehungsjahr
1905
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Wendla“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Frank Wedekind. Der Autor Frank Wedekind wurde 1864 in Hannover geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1905 entstanden. München ist der Erscheinungsort des Textes. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Moderne zuordnen. Bei dem Schriftsteller Wedekind handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 60 Worte. Die Gedichte „Albumblatt“, „Allbesiegerin Liebe“ und „Alte Liebe“ sind weitere Werke des Autors Frank Wedekind. Zum Autor des Gedichtes „Wendla“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 114 Gedichte vor.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Fertige Biographien und Interpretationen, Analysen oder Zusammenfassungen zu Werken des Autors Frank Wedekind

Wir haben in unserem Hausaufgaben- und Referate-Archiv weitere Informationen zu Frank Wedekind und seinem Gedicht „Wendla“ zusammengestellt. Diese Dokumente könnten Dich interessieren.

Weitere Gedichte des Autors Frank Wedekind (Infos zum Autor)

Zum Autor Frank Wedekind sind auf abi-pur.de 114 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.