Weihe der Freundschaft von Louise Otto-Peters

O sel’ge Stunde stiller Weihe,
Wo Seele sich zur Seele neigt,
Und vor dem Flug zur Himmelsfreie
Der Staub der Erde von uns weicht.
 
Wo wir gleichstrebend uns erkennen,
Nach Herz und Geist uns ganz verstehn,
Und ob wir’s Freundschaft – Liebe nennen,
Den Himmel plötzlich offen sehn,
 
O sel’ge Stunde, weile, weile!
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Geöffnet ist das Sonnenthor –
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Ein Segensspruch von ew’gem Heile
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Trägt uns begeistrungsvoll empor.
 
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O nur empor! wenn’s draußen dunkelt
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Um uns ist Licht und Seligkeit!
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Wenn hell der Stern der Liebe funkelt,
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Ist unsre Liebe gottgeweiht.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.2 KB)

Details zum Gedicht „Weihe der Freundschaft“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
93
Entstehungsjahr
1880-1893
Epoche
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Die Autorin des Gedichtes „Weihe der Freundschaft“ ist Louise Otto-Peters. 1819 wurde Otto-Peters in Meißen geboren. 1893 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten der Autorin her den Epochen Naturalismus oder Moderne zuordnen. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das 93 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Die Gedichte „Allein“, „Am Schluß des Jahres 1849“ und „Am längsten Tage“ sind weitere Werke der Autorin Louise Otto-Peters. Auf abi-pur.de liegen zur Autorin des Gedichtes „Weihe der Freundschaft“ weitere 106 Gedichte vor.

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