Wear i sei von Michel Buck

I bi’ gebôara’n unter Tannazapfa,
Im Wald duß wôara’n älltäg vola Haz.
Drum bi’n i au wia d Braumbeerkrapfa,
Wia d Hoidelbeera schiar so schwaz.
 
Hau’ healfa s Väah nous treiba’n ussam Fleacka,
Doch eusa Bläßle hau’n i gfüahrt am Band.
Drum thuat mers nô em Hiatasteacka
Und nô em Wald so oft noh ahnd.
 
Se hau’t me môl im Hag mit Händscha gfanga,
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In d Studi thau’ – dô gucket nu’ mei’ Brill!
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Haha! Der Waldgu, der bleibt denischt hanga,
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Ma’ ma’ mi musla, wie ma’ will.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Wear i sei“

Autor
Michel Buck
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
93
Entstehungsjahr
bis 1888
Epoche
Realismus,
Naturalismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Wear i sei“ des Autors Michel Buck. Geboren wurde Buck im Jahr 1832 in Ertingen, Oberamt Riedlingen. Im Jahr 1888 ist das Gedicht entstanden. Stuttgart ist der Erscheinungsort des Textes. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Realismus oder Naturalismus zuordnen. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das 93 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Weitere Werke des Dichters Michel Buck sind „Am Kinderbrunna“, „Am sechsta Meza anna 83ge“ und „An der Gmoi’dszuga“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Wear i sei“ weitere 55 Gedichte vor.

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