Waldweben von Frank Wedekind

Zwischen duftigen Büschen
Stieß ich auf einen Quell;
Meinen Mund zu erfrischen,
Dünkt er mich rein und hell.
 
Als ich mich satt getrunken,
Träumend wankt’ ich zur Stadt,
Bin aufs Lager gesunken,
Fiebernd und todesmatt.
 
Hat kein Arzt sich gefunden,
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Dessen Kunst mich geheilt;
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Werd’ auch nimmer gesunden,
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Bis mich der Tod ereilt. –
 
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Ei du mein durstiger Knabe,
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Streife nicht durchs Gebüsch;
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Bleib bei der Mutter und labe
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Fromm dich am Kaffeetisch.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Waldweben“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
72
Entstehungsjahr
1905
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Waldweben“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Frank Wedekind. Geboren wurde Wedekind im Jahr 1864 in Hannover. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1905. Der Erscheinungsort ist München. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Der Schriftsteller Wedekind ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 72 Worte. Die Gedichte „Albumblatt“, „Allbesiegerin Liebe“ und „Alte Liebe“ sind weitere Werke des Autors Frank Wedekind. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Waldweben“ weitere 114 Gedichte vor.

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