Waldgang von Heinrich Kämpchen

Gold’ne Lichter wirft die Sonne
Durch das Laubdach auf mich nieder,
Während ich den Wald durchschreite
Und mich an der Kühlung letze. –
 
Dämmerdunkel, wie in einem
Got’schen Dome, flutet um mich –
Dämmerdunkel – nur durchbrochen
Von den gold’nen Sonnenfunken. –
 
Stille herrscht ringsum im Walde,
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Abendstille – nur von fernher
11 
Tönt das Flöten einer Amsel –
12 
Scheidegruß dem Sommertage. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Waldgang“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
58
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Waldgang“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Heinrich Kämpchen. Geboren wurde Kämpchen im Jahr 1847 in Altendorf an der Ruhr. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1909 zurück. Erschienen ist der Text in Bochum. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Moderne zu. Die Richtigkeit der Epoche sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 58 Worte. Weitere Werke des Dichters Heinrich Kämpchen sind „Am Weinfelder Maar“, „Am goldenen Sonntag“ und „An Annette von Droste-Hülshoff“. Zum Autor des Gedichtes „Waldgang“ haben wir auf abi-pur.de weitere 165 Gedichte veröffentlicht.

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