Waldesrauschen von Heinrich Kämpchen

In deinem heiligen Rauschen,
Du lieber, deutscher Wald,
Will ich der Stimme lauschen,
Die aus den Wipfeln schallt.
 
Sie hebt mit ihrem Klingen
Mich hoch vom Erdenwust,
Und gibt zum Liedersingen
Mir neue Schaffenslust.
 
Und wenn es dröhnt und grollet
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Aus deinem grünen Meer,
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Und wenn die Windsbraut tollet
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In dem Geäst umher,
 
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Und wenn es kracht im Grimme,
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Und wieder schmeichelnd hallt,
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Es ist der Gottheit Stimme,
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Die aus den Wipfeln schallt. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Waldesrauschen“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
73
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Waldesrauschen“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Heinrich Kämpchen. Geboren wurde Kämpchen im Jahr 1847 in Altendorf an der Ruhr. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1909. Der Erscheinungsort ist Bochum. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Moderne zuordnen. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das vorliegende Gedicht umfasst 73 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Heinrich Kämpchen sind „Am Rhein“, „Am Weinfelder Maar“ und „Am goldenen Sonntag“. Zum Autor des Gedichtes „Waldesrauschen“ haben wir auf abi-pur.de weitere 165 Gedichte veröffentlicht.

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