Wahrhaftig von Heinrich Heine

Wenn der Frühling kommt mit dem Sonnenschein,
Dann knospen und blühen die Blümlein auf;
Wenn der Mond beginnt seinen Stralenlauf,
Dann schwimmen die Sternlein hintendrein;
Wenn der Sänger zwei süße Aeuglein sieht,
Dann quellen ihm Lieder aus tiefem Gemüth; –
Doch Lieder und Sterne und Blümelein,
Und Aeuglein und Mondglanz und Sonnenschein,
Wie sehr das Zeug auch gefällt,
10 
So macht’s doch noch lang keine Welt.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Wahrhaftig“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
10
Anzahl Wörter
65
Entstehungsjahr
1817–1821
Epoche
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Wahrhaftig“ des Autors Heinrich Heine. Der Autor Heinrich Heine wurde 1797 in Düsseldorf geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1821 entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Hamburg. Aufgrund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Junges Deutschland & Vormärz zugeordnet werden. Bei Heine handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 65 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 10 Versen mit nur einer Strophe. Heinrich Heine ist auch der Autor für Gedichte wie „Ahnung“, „Allnächtlich im Traume seh’ ich dich“ und „Almansor“. Zum Autor des Gedichtes „Wahrhaftig“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 529 Gedichte vor.

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