Vor meiner Stube duftet von Marie Eugenie Delle Grazie

Vor meiner Stube duftet
Ein blüh’nder Rosenstrauch,
Und öffne ich die Thüre,
Weht ein, weht aus sein Hauch,
Sein süß berückender Hauch!
 
Er hat viel heiße Träume
In’s Zimmer mir geweht –
Und schließ’ ich nun die Augen,
Seh’ ich sie früh und spät,
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Seh’ ich sie früh ach! und spät ....
 
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Ihr Rosen und ihr Träume,
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Du süßer, duft’ger Wahn,
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Wie habt ihr meinem Herzen
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So leide doch gethan –
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O Rosen – Träume und – Wahn!

Details zum Gedicht „Vor meiner Stube duftet“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
15
Anzahl Wörter
76
Entstehungsjahr
1892
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Vor meiner Stube duftet“ stammt aus der Feder der Autorin bzw. Lyrikerin Marie Eugenie Delle Grazie. Geboren wurde Delle Grazie im Jahr 1864 in Weißkirchen (Bela Crkva). Das Gedicht ist im Jahr 1892 entstanden. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten der Autorin kann der Text der Epoche Realismus zugeordnet werden. Bei der Schriftstellerin Delle Grazie handelt es sich um eine typische Vertreterin der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 76 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 15 Versen. Weitere Werke der Dichterin Marie Eugenie Delle Grazie sind „Abendsonnenschein“, „Abschied“ und „Addio“. Zur Autorin des Gedichtes „Vor meiner Stube duftet“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 71 Gedichte vor.

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