Victoria Regia von Louise Otto-Peters

Ein holdes Bild aus der Romantik Tagen
Will noch einmal sich uns verkörpert zeigen,
Aus stillen Wasser holde Blüten steigen
Und schwimmen, von den Wellen sanft getragen.
 
Inmitten sehen wir die Holde ragen,
Als Königin erkannt in diesen Reichen,
Vor der sich freudig alle Nymphen neigen
Wenn sie das Aug’ zum Lichte aufgeschlagen.
 
In blendend Weiß mit rotem Saum gekleidet,
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So wiegt sie sich auf ihrem grünen Throne,
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Und goldne Fischlein spielend sie umwerben.
 
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Doch wenn sie wieder von dem Throne scheidet,
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Dann taucht sie nieder, wie das Haupt die Krone,
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Um unterm Blätterschilde still zu sterben.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Victoria Regia“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
97
Entstehungsjahr
1850-1860
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Louise Otto-Peters ist die Autorin des Gedichtes „Victoria Regia“. Im Jahr 1819 wurde Otto-Peters in Meißen geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1860. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Realismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten der Autorin vorgenommen werden. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das 97 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 14 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Die Gedichte „An Richard Wagner“, „Auf dem Kynast“ und „Bergbau“ sind weitere Werke der Autorin Louise Otto-Peters. Zur Autorin des Gedichtes „Victoria Regia“ haben wir auf abi-pur.de weitere 106 Gedichte veröffentlicht.

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