Verfluchte Schweinerei von Klabund

Verfluchte Schweinerei,
Als man mich machte,
Da war ich nicht dabei,
Und meine Mutter lachte. –
Und als ich kam, ich dachte,
Ich wüchse wie bisher,
Zög still als Wolke überm Meer –
Aber Wolke wurde Regen,
Aber Regen wurde Quelle,
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Und nun wälze ich gewaltsam
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Meine Welle
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Hin zum Meere unaufhaltsam.
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Wann werd' ich wieder Wolke sein?
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Im Sonnenschein, im Stürmeschrein
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Hoch über allem Volke sein?
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Verfluchte Schweinerei“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
15
Anzahl Wörter
65
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Klabund ist der Autor des Gedichtes „Verfluchte Schweinerei“. Der Autor Klabund wurde 1890 in Crossen an der Oder geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1913. Berlin ist der Erscheinungsort des Textes. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Moderne oder Expressionismus zugeordnet werden. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das vorliegende Gedicht umfasst 65 Wörter. Es baut sich aus nur einer Strophe auf und besteht aus 15 Versen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Klabund sind „Ad notam“, „Akim Akimitsch“ und „Altes Reiterlied“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Verfluchte Schweinerei“ weitere 139 Gedichte vor.

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