Verflucht und zugenäht von Joachim Ringelnatz

Man sollte den Gesetzen
In Kleinigkeiten
Ein Bein stellen und sie verletzen
Und sie, von Gönnern geldunterstützt,
Überschreiten.
Man sollte den Richter,
Der Künstler, Dichter
Oder nur Mensch ist, unbändig verehren.
Man sollte das andre, konträre Gelichter
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Zermalmen und sich selber vermehren.
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Man sollte so sein, wie ich es bin.
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Man sollte – –
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Wenn nicht der liebe Gott es hin
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Und wieder ganz anders wollte.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Verflucht und zugenäht“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
64
Entstehungsjahr
1928
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Verflucht und zugenäht“ des Autors Joachim Ringelnatz. Im Jahr 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1928 entstanden. In Berlin ist der Text erschienen. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text den Epochen Moderne oder Expressionismus zugeordnet werden. Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 14 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 64 Worte. Weitere Werke des Dichters Joachim Ringelnatz sind „Abschied von Renée“, „Abschiedsworte an Pellka“ und „Afrikanisches Duell“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Verflucht und zugenäht“ weitere 560 Gedichte vor.

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