Unter’m Schnee von Johann Karl Wilhelm Geisheim

Unterm Schnee liegt öd’ und traurig,
Klang- und lautlos, bang’ und schaurig,
Aller Erdenschmuck versteckt
Und mit ernster Nacht bedeckt.
 
Unterm Schnee ruht vieles Leben,
Das, dem Jenseits hingegeben,
Zur Vergangenheit erstarrt,
Eines neuen Lebens harrt.
 
Unterm Schnee liegt, warm vergraben,
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Eine Fülle schöner Gaben;
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Unterm Schnee pflegt die Natur
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Uns der Zukunft Blumenflur.
 
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Unterm Schnee des Mißgeschickes
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Keimt uns so die Saat des Glückes,
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Und schon sproßt in bängster Zeit
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Uns die neue Fröhlichkeit.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.2 KB)

Details zum Gedicht „Unter’m Schnee“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
75
Entstehungsjahr
1839
Epoche
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Unter’m Schnee“ stammt aus der Feder von Johann Karl Wilhelm Geisheim. 1784 wurde Geisheim in Breslau geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1839 entstanden. Breslau ist der Erscheinungsort des Textes. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Biedermeier oder Junges Deutschland & Vormärz zuordnen. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das 75 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Johann Karl Wilhelm Geisheim ist auch der Autor für Gedichte wie „Der Faschingsmantel“, „Der Wintergarten“ und „Der armen Kinder Dank“. Zum Autor des Gedichtes „Unter’m Schnee“ haben wir auf abi-pur.de weitere 29 Gedichte veröffentlicht.

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