Arbeit von Joachim Ringelnatz

Ist es unrecht, die Arbeit zu lieben?
 
Warum sind sie aus dem Paradies vertrieben?
Jeder weiß es.
 
„Im Angesicht deines Schweißes …“ –
Nein anders: „Im Schweiß deines Angesichts
Sollst du dein Brot …“ heißt es dort. – Wie?
Wunderlich! – Schweiß ist doch Arbeit. – Ist die
Arbeit Strafe des Höchsten Gerichts?
 
Geh, Exegesel, tu deine Pflicht,
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Ohne daß du Verbotenstes frißt,
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Und mit dem Verstande suche nicht,
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Was dein Gewissen viel besser ermißt.

Details zum Gedicht „Arbeit“

Anzahl Verse
4
Anzahl Zeilen
12
Anzahl Wörter
69
Entstehungsjahr
1929
Epoche
Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Arbeit“ stammt aus der Feder des Autoren bzw. Lyrikers Joachim Ringelnatz. Geboren wurde Ringelnatz im Jahr 1883 in Wurzen. Im Jahr 1929 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Berlin. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das Gedicht besteht aus 12 Zeilen mit insgesamt 4 Versen und umfasst dabei 69 Worte. Weitere Werke des Dichters Joachim Ringelnatz sind „Abgesehen von der Profitlüge“, „Abglanz“ und „Abschied von Renée“. Zum Autoren des Gedichtes „Arbeit“ haben wir auf abi-pur.de weitere 560 Gedichte veröffentlicht.

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