April von Georg Heym

Das erste Grün der Saat, von Regen feucht,
Zieht weit sich hin an niedrer Hügel Flucht.
Zwei große Krähen flattern aufgescheucht
Zu braunem Dorngebüsch in grüner Schlucht.
 
Wie auf der stillen See ein Wölkchen steht,
So ruhn die Berge hinten in dem Blau,
Auf die ein feiner Regen niedergeht,
Wie Silberschleier, dünn und zitternd grau.
Arbeitsblatt zum Gedicht
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Details zum Gedicht „April“

Autor
Georg Heym
Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
55
Entstehungsjahr
1911
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „April“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Georg Heym. Der Autor Georg Heym wurde 1887 in Hirschberg geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1911. Erschienen ist der Text in Leipzig. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Expressionismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Der Schriftsteller Heym ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 55 Wörter. Es baut sich aus 2 Strophen auf und besteht aus 8 Versen. Der Dichter Georg Heym ist auch der Autor für Gedichte wie „Berlin III“, „Bist Du nun tot?“ und „Columbus“. Zum Autor des Gedichtes „April“ haben wir auf abi-pur.de weitere 75 Gedichte veröffentlicht.

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