Unglücksfall von Klabund

Es stehen vor dem Hebekran
ein kleines Kind, ein Hund, ein Mann.
Die Eisenkette rollt und rinnt,
es staunen Mann und Hund und Kind.
Da saust sie nieder auf den Grund,
zerschmettert Mann und Kind und Hund.
Gemäßigt naht die Polizei,
ein Chemiker ist auch dabei,
bis er den Totbestand befund:
10 
Ein kleines Kind, ein Mann, ein Hund.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.6 KB)

Details zum Gedicht „Unglücksfall“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
10
Anzahl Wörter
58
Entstehungsjahr
1927
Epoche
Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit

Gedicht-Analyse

Klabund ist der Autor des Gedichtes „Unglücksfall“. Der Autor Klabund wurde 1890 in Crossen an der Oder geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1927. Erscheinungsort des Textes ist Berlin. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit zuordnen. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das 58 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 10 Versen mit nur einer Strophe. Weitere bekannte Gedichte des Autors Klabund sind „Ad notam“, „Akim Akimitsch“ und „Altes Reiterlied“. Zum Autor des Gedichtes „Unglücksfall“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 139 Gedichte vor.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Weitere Gedichte des Autors Klabund (Infos zum Autor)

Zum Autor Klabund sind auf abi-pur.de 139 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.