Unentwegt von Heinrich Kämpchen

Schon fünfzig Jahr hab’ ich gehofft, geharrt,
Die gold’ne Neulands-Küste zu erschauen,
Und immer hat ein Trugbild mich genarrt,
Und immer schwand in Nächten sie und Grauen. –
Die Zeit ist nah, wo man mich auch verscharrt
Im Erdengrund, doch bleibt mir das Vertrauen,
Daß endlich, endlich, wenn ich längst vergangen,
Die Menschheit wird zu Menschenglück gelangen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
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Details zum Gedicht „Unentwegt“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
57
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Unentwegt“ ist Heinrich Kämpchen. Der Autor Heinrich Kämpchen wurde 1847 in Altendorf an der Ruhr geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1909. Der Erscheinungsort ist Bochum. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das Gedicht besteht aus 8 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 57 Worte. Der Dichter Heinrich Kämpchen ist auch der Autor für Gedichte wie „Abend am Rhein“, „Abendläuten“ und „Altendorf“. Zum Autor des Gedichtes „Unentwegt“ haben wir auf abi-pur.de weitere 165 Gedichte veröffentlicht.

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