Und das ist Frühling von Frida Bettingen

Und das ist Frühling,
wenn die schweren Nischen, wo die Apostel wohnen,
aus dem Dunkel schreiten,
wenn um die grauen, würdigen Gestalten
die Schwalben zwitschernd ihre Flügel breiten.
 
In weichen, warmen Wind gehüllt die Blinden
sich sonnen vor den aufgeschlagnen Türen,
auf steinernem Gewinde alter Stufen
den goldnen Flaum der jungen Pappeln spüren.
 
10 
O Frühling! Süßer Frühling!
 
11 
Und dann bücken sich drinnen in den schwergeschnitzten Stühlen
12 
die jungen Menschen.
13 
Drängend zum Gebete.
 
14 
Und sind wie Blumen, die das Erdreich fühlen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Und das ist Frühling“

Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
80
Entstehungsjahr
1911
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Und das ist Frühling“ stammt aus der Feder der Autorin bzw. Lyrikerin Frida Bettingen. 1865 wurde Bettingen in Ronneburg geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1911 zurück. Der Erscheinungsort ist München. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten der Autorin lassen eine Zuordnung zu den Epochen Moderne oder Expressionismus zu. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das vorliegende Gedicht umfasst 80 Wörter. Es baut sich aus 5 Strophen auf und besteht aus 14 Versen. Frida Bettingen ist auch die Autorin für das Gedicht „Der Zaubergarten“, „Meine Seele leidet Gewalt“ und „Nachts“. Auf abi-pur.de liegen zur Autorin des Gedichtes „Und das ist Frühling“ keine weiteren Gedichte vor.

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