Ueberlaß es der Zeit von Theodor Fontane

Erscheint Dir etwas unerhört,
Bist Du tiefsten Herzens empört,
Bäume nicht auf, versuch’s nicht mit Streit,
Berühr es nicht, überlaß es der Zeit.
Am ersten Tage wirst Du feige Dich schelten,
Am zweiten läßt Du Dein Schweigen schon gelten,
Am dritten hast Du’s überwunden,
Alles ist wichtig nur auf Stunden,
Aerger ist Zehrer und Lebensvergifter,
10 
Zeit ist Balsam und Friedensstifter.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Ueberlaß es der Zeit“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
10
Anzahl Wörter
62
Entstehungsjahr
1895
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Ueberlaß es der Zeit“ des Autors Theodor Fontane. Fontane wurde im Jahr 1819 in Neuruppin geboren. Im Jahr 1895 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Stuttgart und Berlin. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Realismus zugeordnet werden. Bei Fontane handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 62 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 10 Versen mit nur einer Strophe. Weitere Werke des Dichters Theodor Fontane sind „An Emilie“, „An Lischen“ und „An Marie“. Zum Autor des Gedichtes „Ueberlaß es der Zeit“ haben wir auf abi-pur.de weitere 211 Gedichte veröffentlicht.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Fertige Biographien und Interpretationen, Analysen oder Zusammenfassungen zu Werken des Autors Theodor Fontane

Wir haben in unserem Hausaufgaben- und Referate-Archiv weitere Informationen zu Theodor Fontane und seinem Gedicht „Ueberlaß es der Zeit“ zusammengestellt. Diese Dokumente könnten Dich interessieren.

Weitere Gedichte des Autors Theodor Fontane (Infos zum Autor)

Zum Autor Theodor Fontane sind auf abi-pur.de 211 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.